Donnerstag, 9. November 2017

Verantwortungsprojekt: Grundschule Mingerode


Verantwortungsprojekt: Schülernachhilfe



Nachhilfe in der St.-Ursula-Schule Duderstadt
In der IGS wird seit zwei Jahren das Verantwortungsprojekt gefördert. Dort lernen Kinder, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und Dinge allein zu organisieren. Sie suchen sich ein ehrenamtliches Projekt und zeigen Engagement, z.T. ohne die Aufsicht durch erwachsene Betreuer. Die Schüler der 9. und 10. Klasse nehmen an diesem Projekt teil und müssen ca. 40 Stunden pro Schuljahr tätig sein, wobei dies nur eine Mindeststundenzahl ist.
Eines dieser Projekte ist die Schülernachhilfe, die in der Schule stattfindet.
Einige Schüler hatten sich entschlossen, diese in den unteren Jahrgängen anzubieten, um schwächere Schüler beim Lernen zu unterstützen. Natürlich mussten sich alle Beteiligten eng mit den Lehrern absprechen.
Für mich war mein Verantwortungsprojekt eine gute Möglichkeit, mein erlerntes Wissen zu hinterfragen und es an andere weiterzugeben. Vor allem in Mathematik war die Hilfe bei den jüngeren Schülern sehr gefragt.
Melati Romeyke, ehemals 10c, Mai 2017

Verantwortungsprojekt: Grundschule Janusz Korczak



Verantwortungsprojekt: Haus Drei Linden



Verantwortungsprojekt: Jugendfeuerwehr Bernshausen



Mein Verantwortungsprojekt in der Jugendfeuerwehr Bernshausen
Im Rahmen des Schulprojektes „Verantwortung“ war ich im 10. Schuljahr in der Jugendfeuerwehr Bernshausen tätig. In diesem Projekt habe ich die Jugendgruppe der Feuerwehr geleitet und den Jugendlichen einige Grundlagen beigebracht.
Im Sommer letzten Jahres waren wir mit einigen Jugendlichen in einem Feuerwehrzeltlager in Potzwenden. Dort zelteten wir 10 Tage. Auf dem Plan standen zwei Orientierungsmärsche, einmal 5 km im Dunkeln und zum anderen 10 km am Tag, aber auch verschiedene Sportspiele. Bei den Spielen und den Wanderungen habe ich die Aufsicht übernommen und auch selber mitgespielt.
Das Ziel der Nachtwanderung war, die Orientierung und das Kartenlesen zu verbessern. Wir hatten nur eine sehr kleine Taschenlampe zur Verfügung, die nur zum Lesen der Karte diente. Die Handys mussten vorher abgegeben werden, damit sich keiner durchmogeln konnte. Nur der Betreuer hatte ein Handy, welches im Notfall zum Einsatz gekommen wäre.
Außerdem habe ich mit den Jugendlichen für die Wettkämpfe geübt. Diese fanden sowohl im theoretischen als auch im praktischen Bereich statt. Auch das Binden von Knoten, mit denen man Gegenstände sichern und Menschen aus Gefahrensituationen retten kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, habe ich den Jugendlichen beigebracht. Zum theoretischen Unterricht gehörten auch die Grundlagen in erster Hilfe.

Tim Rakebrand, ehemals 10b, Mai 2017

Montag, 13. März 2017


Nur ein Traum?


Schule als Ort des gemeinsamen Lernens und Lebens, verwirklicht auf vielfältige Art und Weise: individuelle Förderung und Forderung, je nach Lernniveau und persönlicher Leistungsfähigkeit. Schriftliche und transparente Rückmeldungen statt oder zusätzlich zu „abgespeckter“ Notenvergabe. Mittagessen in der ansprechenden und einladenden Atmosphäre eines modernen Mensaneubaus. Bewegung und Sport in einer rundum sanierten Turnhalle. Schulinternes Intranet, vernetzt mit den mit Active-Boards ausgestatteten Klassenräumen. Medial auf den Stand der Zeit gerückt dank Personal und Technik.
Nur ein Traum? Eine Fantasie von Eltern, die für ihre Kinder die bestmögliche Lernumgebung suchen? Oder tatsächlich die Wirklichkeit, die die Schulleitung und das Kollegium der Integrativen Gesamtschule St. Ursula Hand in Hand und Stück für Stück ab dem Schuljahr 2010/ 2011 geschaffen haben? Nun schreiben wir das Jahr 2017. Und das Bistum Hildesheim hat nach kaum mehr als sieben Jahren das Interesse an diesem Projekt verloren.
Aus der Traum? Wird die Zukunft dieser Schule für alle Beteiligten, die Schüler, Eltern und das Personal nun gar zum Albtraum?
Ob Ironie oder Schicksal, ab dem 1. März 2017 präsentiert die IGS St. Ursula eine Ausstellung zum Thema: „Träume und fantastische Welten“. Im Duderstädter Amtsgericht bietet sich ein Querschnitt von Schülerarbeiten aus den Jahrgängen 5 bis 10, deren Exponate von Grafik und Malerei über Architektur und Plastik bis hin zur Fotografie reichen.
So präsentiert der Jahrgang 5 des Schuljahres 2015/16 seinen „Garten Eden“, in dem sich Wichtel und fantastische Tiere, Hexenhäuser und Riesenpilze versammeln. Alle samt Arbeiten mit und aus Ton, die im Rahmen eines der Natur und dem Leeren gewidmeten Projekttages entstanden sind. Derselbe Jahrgang zeigt auch seine Fotoarbeiten zum Thema „Lichtblicke“, die ein Produkt der Zusammenarbeit mit Kontura waren.
Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 inszenieren ihre Träume in zahlreichen Traumfängern, oder - inspiriert durch Hundertwasser - ihre Vorstellungen von fantastischen Häusern: Eine kunterbunte Schar kleiner Paläste mit viel Gold und Glitzer, detailverliebt und aufwendig gestaltet.
Ihre Tagträume und Traumräume haben auch der Wahlpflichtkurs der Jahrgänge 9 und 10 und die Klassenstufe 8 mit Acryl auf Leinwand bzw. als perspektivische Bleistiftzeichnungen festgehalten.
Interessierte dürfen sich herzlich eingeladen fühlen und können die Ausstellung bis zum 31. August 2017 zu den Öffnungszeiten des Amtsgerichts besuchen. Es wartet eine Welt aus Träumen und Fantasie, die Welt unserer Kinder, denen das Morgen gehört.
Oder, um es mit den Worten Victor Hugos zu sagen: Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will.